Finanzwirtschaftlicher Hintergrund

Anteile an früher platzierten geschlossenen Fonds können auf dem Zweitmarkt für Anteile geschlossener Fonds häufig mit einem Abschlag zu ihrem quotalen Liquidationswert angekauft werden. Zudem sind die Ankaufsnebenkosten geringer als bei einem direkten Immobilienerwerb (keine Grunderwerbsteuer, kein Grundbuch, meist kein Notariat erforderlich). Vermittels eines hinreichend geringen Anteilspreises entspringt auch einem durchschnittlichen Fonds eine renditeträchtige Investition [vgl. Privatfinanz § 13*].

 

Über das Preisgefüge am Zweitmarkt nivellieren sich zudem im Rahmen des Preis-Rendite-Kontextes die Rentabilitäten der verschiedenen Fonds dergestalt, dass der Zweitmarktinvestor innerhalb eines Portfolios mit geringeren Renditeunterschieden zwischen den einzelnen Portfolioelementen konfrontiert ist als der Investor eines Erstmarktportfolios. Über die natürliche Risikominderung einer Portefeuillebildung hinaus ist das Zweitmarktportfolio also ertragsstabiler als sonstige Immobilieninvestitionen; hinzu kommt der „Risikopuffer" durch den Zweitmarktdiscount. Somit entsteht ein Immobilieninvestment, das Diversifikation mit hoher Rentabilitätsaussicht verbindet.

 

Ein weiterer Vorteil zum Erstmarkt besteht darin, dass über die jeweiligen Fonds bereits Erfahrungswerte vorliegen. Der Nachteil des systematisch höheren „Einstiegsalters" der Immobilien soll neben dem erwähnten Preisabschlag durch bereits erfolgte Tilgungen der Kreditfinanzierungstranchen der auszuwählenden Fonds überkompensiert werden.

 

Im Vergleich zu den am deutschen Investmentmarkt erhältlichen Zweitmarktfonds zeichnet sich die Aktivität der Westfalia im Zweitmarkt durch geringere Kosten aus.

 

Letzteres ist finanzwirtschaftlich essentiell: „Halterenditen" sind naturgemäß begrenzt. Die meisten Assetklassen auf den Erstmärkten vermitteln ihren Haltern aus natürlichen ökonomischen Gründen kaum positive Realrenditen [vgl. Privatfinanz § 11*]. Am Zweitmarkt für Anteile geschlossener Fonds hingegen sind mit ausgewählten Fonds einstellige, positive Realrenditen nach Steuern erzielbar.

 

Die Investments der Westfalia zeichnen sich zusätzlich durch die Chance aus, dass durch revolvierende Freisetzung investierter Mittel im Rahmen von „Liquidationsstrategien" über die Grundrentabilität aus dem Halten preisgünstig erworbener Fondsanteile hinaus erhebliche Wertzuwächse gewonnen werden.

 

 

 

* Stark, Grundsätze zur Privatfinanz.



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